#closedbutopen Ruth Dornhaus

Am 16. April 1945 wartete Ruth Dornhaus mit anderen Personen in einer Schlange vor einem Lebensmittelgeschäft auf eine Zuteilung Kaffee. An der engen Ortsdurchfahrt, auch „Walder Schlauch“ genannt, hatten die Hausbewohner bereits weiße Bettlaken in die Fenster gehängt – in Erwartung der amerikanischen Truppen, die bereits in Ohligs standen. Wegen der Beflaggung als Signal der Kapitulation, die von einer Gruppe um Karl Bennert organisiert worden war, kam es plötzlich zu einem Feuergefecht zwischen sich zurückziehenden Militärs und den antifaschistischen Widerständlern.

Bildungsreihe „Fight for Democracy“

Gerne möchten wir Sie auf die Bildungsreihe „Fight for Democracy – Wir sagen NEIN zu Verschwörungsdenken und Rechtspopulismus, Rassismus, Hass und Hetze“ hinweisen, die das Falken Bildungs- und Freizeitwerk Bergisch Land e.V. ab dem 22. April anbietet. Wie bereits im letzten Jahr sind wir wieder einer der Kooperationspartner. Bis Anfang Dezember diesen Jahres werden zahlreiche […]

Abriss an der Max-Leven-Gasse hat begonnen

In der Woche vor Ostern begann an der Max-Leven-Gasse der Abriss der Häuser, die dem Neubau der Hauptgeschäftsstelle der Stadt-Sparkasse Solingen weichen müssen. Bislang wurde nur das ehemalige Wohnhaus von Max Leven (Hohe Gasse 6) niedergelegt. 2023 soll an gleicher Stelle die Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen eröffnen. Fotos: Daniela Tobias, Modell: Auer Weber Architekten […]

#closedbutopen Aufstieg der NS-Bewegung

Die NSDAP stützte sich vor allem auf Stimmen aus dem protestantischen Kleinbürgertum. In Solingen hatte es die NS-Bewegung aber wegen der starken, wenn auch gespaltenen, sozialistischen Arbeiterbewegung mit entsprechendem Vereins- und Genossenschaftsleben zunächst schwer. Nach dem reichsweiten Durchbruch bei der Reichstagswahl 1930 verstärkte die NSDAP auch in Solingen ihre Mobilisierungsanstrengungen.

Stadtrundfahrt zur Geschichte der NS-Zeit in Solingen

Die Stadtrundfahrt wurde im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2021 von Armin Schulte (Stadtarchiv Solingen) und Daniela Tobias entwickelt und ist Teil einer Initiative des Deutschen Städtetags, um mit „Rundgängen für Demokratie und gegen Rassismus“ ein Zeichen für die Menschenwürde zu setzen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Entlang der Korkenziehertrasse und […]

#closedbutopen Betty Pallas

Betty Pallas wurde 1910 in Solingen geboren. 1926 trat sie in den Deutschen Metallarbeiter-Verband ein, wechselte später in die Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition. Auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verteilte Pallas weiter Flugblätter gegen das Regime und sammelte Geld für die Familien bereits verhafteter Widerständler.

Stadtrundgänge zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Auch unser Verein möchte sich nach den Sommerferien mit thematischen Stadtführungen zur jüdischen Geschichte Solingens von 1568 bis heute am Festjahr #2021JLID beteiligen. Unsere Touren beschäftigen sich mit den jüdischen Händler:innen in Ohligs, den jüdischen Ärzt:innen, mit der Geschichte der Familie Coppel und dem Einfluss jüdischer Handwerker, Händler und Industrieller auf die Solinger Klingenindustrie.

#closedbutopen Etablierung des NS-Systems

Nach dem Reichstagsbrand intensivierte sich die Verfolgung der politischen Gegner auf verschiedenen Ebenen. Missliebige Beamte und Angestellte wurden aus den öffentlichen Diensten, den Krankenkassen, dem Arbeitsamt und dem Spar- und Bauverein entlassen und deren Stellen mit eigenen Parteigenossen besetzt. Die lokale NS-Führung agierte relativ flexibel nach dem Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip.

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