Kalender

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über bevorstehende Termine des Vereins und seiner Kooperationspartner.


Donnerstag, 29. JANUAR 2026, 19 Uhr

Zentrum für verfolgte Künste, Wuppertaler Str. 160

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus zeigen der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen, der Evangelische Kirchenkreis und das Zentrum für verfolgte Künste den Dokumentarfilm „Nathan-ism“ des israelisch-amerikanischen Filmemachers Elan Golod. Der damals 18-jährige Nathan Hilu (1926–2019), Sohn syrisch-jüdischer Einwanderer in New York, wurde unter anderem beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Wachsoldat eingesetzt. Diese Erfahrung inspirierte ihn ein Leben lang zu künstlerischen Arbeiten in Form von zahllosen Skizzen und Zeichnungen. Über 70 Jahre verbrachte Nathan Hilu damit, eine visuelle Erzählung aus seinen Erinnerungen zu schaffen. Mit seinem Film Nathan-ism entwirft der Regisseur Elan Golod ein dokumentarisches Porträt des alternden Künstlers und eine anschaulichen Studie über die Funktion der Kunst im Spannungsfeld von Archiv und Erfindung.


Sonntag, 22. FEBRUAR 2026, 11 Uhr

LVR Industriemuseum Gedenkschmiede Hendrichs, Merscheider Straße 289–297

In Kooperation mit dem Förderverein Industriemuseum Solingen e.V. lädt die Reihe „Sonntags in der Schmette“ regelmäßig ins Schlüssellager der Gesenkschmiede Hendrichs ein. An diesem Tag dreht sich alles um das Solinger Urgestein Änne Wagner (1904-1997). Die Solinger Journalistin Stefanie Mergehenn erzählt und liest bildreich aus den Memoiren des kleinen, aber aktiven Rädchens im „roten Solingen“, das immer wieder „Gegen den Strom“ geschwommen ist – so betitelte Änne Wagner den ersten Teil ihrer niedergeschriebenen Lebenserinnerungen.

Aufgewachsen unweit der Loosen Maschinn hat sich die gebürtige Widderterin ihre kaufmännische Ausbildung bei der „Bergischen Arbeiterstimme“ hart erkämpfen müssen. Politisch fand Änne Wagner zunächst bei der KPD ein Zuhause; ihr persönliches Interesse galt vor allem der kommunistischen Kinder- und Jugendarbeit sowie den Naturfreunden. Vieles also, was sie den Nationalsozialisten verdächtig machte und 1938 für kurze Zeit ins Gefängnis brachte. Erst kurz vor ihrem 80. Geburtstag begann sie ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben – unterstützt vom Solinger Stadtarchivar Ralf Rogge.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei.


Sonntag, 10. MAI 2026 um 11 Uhr

Jüdischer Friedhof am Estherweg

Simone Sassin, die ehemalige Leiterin der AG Jüdischer Friedhof an der Alexander-Coppel-Gesamtschule, bietet zweimal jährlich öffentliche Führungen an. Sie dauern etwa eine Stunde und im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich selbständig die Gräber anzuschauen und Fragen zu stellen.

Männliche Besucher werden gebeten eine Kopfbedeckung zu tragen!

Treffpunkt ist jeweils um 11:00 Uhr am Friedhofstor Estherweg. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führung ist kostenlos. Um Spenden für die Arbeit der Schüler-AG Jüdischer Friedhof wird gebeten.


Sonntag, 13. SEPTEMBER 2026 um 11 Uhr

Jüdischer Friedhof am Estherweg

Simone Sassin, die ehemalige Leiterin der AG Jüdischer Friedhof an der Alexander-Coppel-Gesamtschule, bietet zweimal jährlich öffentliche Führungen an. Sie dauern etwa eine Stunde und im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich selbständig die Gräber anzuschauen und Fragen zu stellen.

Männliche Besucher werden gebeten eine Kopfbedeckung zu tragen!

Treffpunkt ist jeweils um 11:00 Uhr am Friedhofstor Estherweg. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führung ist kostenlos. Um Spenden für die Arbeit der Schüler-AG Jüdischer Friedhof wird gebeten.

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