Enkel erzählt von Carl Paul Rotthaus, Opfer der ,Euthanasie‘

Sonntag, 22. August 2021 um 15.00 Uhrim Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste Ein Telegramm aus dem Jahr 1943 war für Dirk Rotthaus Ausgangspunkt für die Recherche über den Euthanasie-Mord an seinem Großvater Carl Paul Rotthaus, der in der Behindertenanstalt Ecksberg in Bayern verhungerte. Das Telegramm teilte seiner Mutter in Kurzform mit, dass der an Epilepsie […]

Ausstellungs-Katalog „… und laut zu sagen: Nein.“

Der Katalog zur Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ ist fertig! Kompakt auf 280 Seiten werden erstmals verschiedene Aspekte der Geschichte der NS-Zeit in Solingen in einem Band zusammengefasst: vom Widerstand aus der Arbeiterbewegung und anderen gesellschaftlichen Bereichen, über Etablierung und Terror des NS-Regimes, die Verfolgung von Juden, Sinti, Menschen mit Behinderung und anderen […]

Tag des offenen Museums am 27. Juni 2021

Wir freuen uns Sie endlich persönlich in unserer Ausstellung willkommen zu heißen! Den ganzen Tag über gibt es ein vielfältiges Programm mit Kurzführungen zu verschiedenen Themen. Nach einem Impulsvortrag über „Kunst im Konzentrationslager“ endet das Programm um 16:00 Uhr mit einem offenen Empfang. Der Eintritt in das Museum ist frei.

#weareopen – Die Ausstellung ist geöffnet!

Frohe Nachrichten! Museumsbesuche sind in Solingen ab sofort wieder möglich. Es gelten folgende Regeln: Limitierte Zeitfenster-Tickets können online über Solingen-Live.de oder per Telefon unter 0212 25814-18 gebucht werden. Ein Besuch ist ohne negatives Testergebnis, Impfnachweis oder Genesenen-Nachweis möglich. Weitere Informationen finden sich unter: https://www.solingen.de/de/inhalt/coronavirus-massnahmen/ Zur Rückverfolgung aller Besuche müssen die Kontaktdaten hinterlegt werden, entweder schriftlich […]

Ausstellungsraum zu Ernst Walsken

Ein besonderer Raum in der Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ ist dem Solinger Künstler und Widerstandskämpfer Ernst Walsken gewidmet. Neben unseren eigenen Informationstafeln hat uns das Aktionskomitee für ein Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager e.V. Zeichnungen und Scherenschnitte von Ernst Walsken zur Verfügung gestellt. Der ehemalige Strafgefangene war Gründungsmitglied des Vereins, der heute […]

Einblicke in die Ausstellung

Die Online-Eröffnung der Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ fand am 8. Mai 2021 im Kreise der Redner:innen vor einem Kamera-Team statt – das Publikum durfte leider nur zu Hause vor dem Bildschirm den Eröffnungsreden folgen. Aus technischen Gründen hatte es nicht mehr geklappt, Einblicke in die Ausstellung in den Livestream zu integrieren. Das […]

Eröffnung der Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ am 8. Mai 2021

Ein außergewöhnliches Jahr liegt hinter uns. Dass wir auch ein Jahr später als ursprünglich geplant keine Eröffnung mit Publikum feiern können, hatten wir nicht erwartet. Dennoch wird die Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ des Max-Leven-Zentrums zusammen mit den Ausstellungen des Zentrums für verfolgte Künste am 8. Mai 2021 live ab 17:00 Uhr auf verfolgte-kuenste.com eröffnet!

#closedbutopen Ruth Dornhaus

Am 16. April 1945 wartete Ruth Dornhaus mit anderen Personen in einer Schlange vor einem Lebensmittelgeschäft auf eine Zuteilung Kaffee. An der engen Ortsdurchfahrt, auch „Walder Schlauch“ genannt, hatten die Hausbewohner bereits weiße Bettlaken in die Fenster gehängt – in Erwartung der amerikanischen Truppen, die bereits in Ohligs standen. Wegen der Beflaggung als Signal der Kapitulation, die von einer Gruppe um Karl Bennert organisiert worden war, kam es plötzlich zu einem Feuergefecht zwischen sich zurückziehenden Militärs und den antifaschistischen Widerständlern.

#closedbutopen Aufstieg der NS-Bewegung

Die NSDAP stützte sich vor allem auf Stimmen aus dem protestantischen Kleinbürgertum. In Solingen hatte es die NS-Bewegung aber wegen der starken, wenn auch gespaltenen, sozialistischen Arbeiterbewegung mit entsprechendem Vereins- und Genossenschaftsleben zunächst schwer. Nach dem reichsweiten Durchbruch bei der Reichstagswahl 1930 verstärkte die NSDAP auch in Solingen ihre Mobilisierungsanstrengungen.

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