Filmgespräch „Die Rückkehr der Bilder“

Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 18.30 Uhr im Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste. Mit der dokumentarischen Recherche „Die Rückkehr der Bilder“ portraitieren die Filmemacher Rolf Neddermann und Peter Holtfreter den Solinger Ernst Walsken (1909–1993), wie er sich als Künstler und Widerstandskämpfer in seiner Zeit verhielt und versuchte sein Ideale zu verwirklichen.

Gesprächsrunde mit Nachfahren

Samstag, 9. Oktober 2021 um 14 Uhr
im Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste: Unsere Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ stellt zahlreiche Solinger Biographien vor, zu denen uns in einigen Fällen auch Nachfahren Bilder und Dokumente zur Verfügung gestellt haben. Mit diesen Kindern und Enkel:innen von Widerstandskämpfern, Verfolgten aber auch von Angehörigen des NS-Systems möchte Stephan Stracke über ihre Familiengeschichte sprechen.

Vortrag über Max Levens Lebensweg

Sonntag, 11. Juli 2021 um 16.00 Uhr im Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste. Am Sonntag werden wir unsere erste Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung nicht mehr online, sondern live vor Ort im Museum durchführen! Wir freuen uns sehr, dass Dr. Horst Sassin hier über den kurvenreichen Lebensweg von Max Leven berichten wird, der zum Namensgeber der Bildungs- und Gedenkstätte wurde.

Ausstellungsraum zu Ernst Walsken

Ein besonderer Raum in der Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ ist dem Solinger Künstler und Widerstandskämpfer Ernst Walsken gewidmet. Neben unseren eigenen Informationstafeln hat uns das Aktionskomitee für ein Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager e.V. Zeichnungen und Scherenschnitte von Ernst Walsken zur Verfügung gestellt. Der ehemalige Strafgefangene war Gründungsmitglied des Vereins, der heute […]

#closedbutopen Hanne Dorfmüller

Hanne Dorfmüller war Mitglied der KPD und der Roten Hilfe, Ortsgruppe Solingen-Höhscheid, für die sie Beiträge kassierte. Dafür wurde sie am 8. August 1934 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, als sie bereits schwanger war. Mehrere Haftentlassungsgesuche erreichten lediglich eine Haftunterbrechung zur Geburt ihres Kindes.

#closedbutopen Betty Pallas

Betty Pallas wurde 1910 in Solingen geboren. 1926 trat sie in den Deutschen Metallarbeiter-Verband ein, wechselte später in die Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition. Auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verteilte Pallas weiter Flugblätter gegen das Regime und sammelte Geld für die Familien bereits verhafteter Widerständler.

#closedbutopen Willi Dickhut

Als Willi Dickhut am 12. März 1933 über die Liste der KPD in den Solinger Stadtrat gewählt wurde, befand er sich bereits in „Schutzhaft“ im Polizeigefängnis Solingen. Weitere Leidensstationen waren Haftanstalten und KZ-Lager in Anrath, Börgermoor, Düsseldorf und Esterwegen. Nach seiner Haftentlassung Anfang 1935 blieb Dickhut weiter in einer Widerstandsgruppe aktiv. Am 10. Februar 1938 erfolgte seine zweite Verhaftung.

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