Enkel erzählt von Carl Paul Rotthaus, Opfer der „Euthanasie“

Samstag, 7. Mai 2022 um 15.00 Uhr im Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste Ein Telegramm aus dem Jahr 1943 war für Dirk Rotthaus Ausgangspunkt für die Recherche über den „Euthanasie“-Mord an seinem Großvater Carl Paul Rotthaus, der in der Behindertenanstalt Ecksberg in Bayern verhungerte. Das Telegramm teilte seiner Mutter in Kurzform mit, dass der an […]

Buch über die jüdischen Kaufleute in Ohligs

Im Bergischen Verlag ist jetzt das Buch „Jüdische Kaufleute in Ohligs“ von Armin Schulte und Daniela Tobias erschienen, herausgegeben vom Max-Leven-Zentrum Solingen/Stadtarchiv. Es verfolgt auf 188 Seiten die Entwicklung jüdischen Lebens in Ohligs anhand von elf Familiengeschichten entlang der Düsseldorfer Straße. Fotos, Geschäftsanzeigen, Familienanzeigen und persönliche Dokumente zeichnen ein lebendiges Bild des gesellschaftlichen und geschäftlichen […]

Die Kemna. Das bergische Konzentrationslager

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, 28. Januar 2022 um 19.30 Uhr. Der Abend führt in die Geschichte der Solinger Kemna-Häftlinge und des Konzentrationslagers ein und berichtet über erste Perspektiven, die mit dem Kauf des Geländes durch die evangelische Kirche in Wuppertal eröffnet werden.

Erster Stadtrundgang zur Familie Coppel

Von Simone Sassin, Fotos: Thomas Butz Am 3. Dezember 2021 fand zum ersten Mal der Stadtrundgang zur Geschichte der Familie Coppel anlässlich des Festjahres #2021JLID – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland statt. Die Spurensuche wurde von 16 interessierten Solingerinnen und Solingern dankbar angenommen. Immer wieder hörte man von den Teilnehmenden “Das wusste ich gar […]

Stadtrundgänge zur jüdischen Geschichte Solingens

Der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e. V. beleuchtet im Rahmen des Festjahres #2021JLID auf drei Stadtrundgängen die vielfältige Geschichte der Juden und Jüdinnen in der Klingenstadt Solingen seit ihrer ersten Erwähnung im Jahr 1568: die Rolle der jüdischen Kaufleute in Ohligs, das Wirken jüdischer Ärztinnen und Ärzte und den Aufstieg der Unternehmerfamilie Coppel. Am 9. November 2021 findet die erste […]

80. Jahrestag der ersten Deportationen

Vor 80 Jahren, Ende Oktober 1941, begann die systematische Verschleppung der Juden und Jüdinnen aus dem Deutschen Reich in den Osten. Erstes Ziel der Deportationen war das neu eingerichtete Ghetto von Litzmannstadt/Lodz. Aus Solingen wurden am 26./27. Oktober 1941 siebzehn Jüdinnen und Juden über den Schlachthof Düsseldorf nach Lodz deportiert: Friederike Blondine Strauss, geb. Jacob, […]

Gedenken und Stolpersteinverlegung am Neumarkt

Am Neumarkt wurde am Abend des 13. Juli 2021 ein Stolperstein für Hedwig Brauer verlegt. Damit erinnerten der Solinger Appell, der Unterstützerkreis Stolpersteine für Solingen und das Max-Leven-Zentrum Solingen an die Opfer des Pogroms vom Pfaffenberger Weg vor genau 80 Jahren. Auch die Witwe Hedwig Brauer zählte zu den sechs Juden und Jüdinnen, die in […]

Vortrag über Max Levens Lebensweg

Sonntag, 11. Juli 2021 um 16.00 Uhr im Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste. Am Sonntag werden wir unsere erste Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung nicht mehr online, sondern live vor Ort im Museum durchführen! Wir freuen uns sehr, dass Dr. Horst Sassin hier über den kurvenreichen Lebensweg von Max Leven berichten wird, der zum Namensgeber der Bildungs- und Gedenkstätte wurde.

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