Filmgespräch „Die Rückkehr der Bilder“

Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 18.30 Uhr im Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste. Mit der dokumentarischen Recherche „Die Rückkehr der Bilder“ portraitieren die Filmemacher Rolf Neddermann und Peter Holtfreter den Solinger Ernst Walsken (1909–1993), wie er sich als Künstler und Widerstandskämpfer in seiner Zeit verhielt und versuchte sein Ideale zu verwirklichen.

Benefizlesung für den Wipperkotten

Der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. wird in Kooperation mit dem Zentrum für verfolgte Künste am 10. Oktober 2021 von 12-17 Uhr eine Benefizlesung für den Förderverein Schleiferei Wipperkotten veranstalten. Auch die Wipperaue war vom Hochwasser im Juli 2021 schwer betroffen und der Museumskotten mit seiner Schleiferei stand bis zur Decke des Erdgeschosses unter Wasser. Nach […]

Vortrag „Das ,rote Solingen‘ 1920 bis 1933″

Warum wurde Solingen in den zwanziger Jahren eine Hochburg der Kommunist:innen? Welche Folgen hatte dies für die Entwicklung demokratischer Verhältnisse und Strukturen in Solingen? Und: Verlief der Aufstieg des Nationalsozialismus im „roten Solingen“ grundlegend anders als im restlichen Deutschland? War das „rote Solingen“ vielleicht doch nur ein Mythos? – Online-Vortrag von Ralf Rogge am 17. Mai 2021 um 18.30 Uhr

#closedbutopen Hanne Dorfmüller

Hanne Dorfmüller war Mitglied der KPD und der Roten Hilfe, Ortsgruppe Solingen-Höhscheid, für die sie Beiträge kassierte. Dafür wurde sie am 8. August 1934 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, als sie bereits schwanger war. Mehrere Haftentlassungsgesuche erreichten lediglich eine Haftunterbrechung zur Geburt ihres Kindes.

#closedbutopen Betty Pallas

Betty Pallas wurde 1910 in Solingen geboren. 1926 trat sie in den Deutschen Metallarbeiter-Verband ein, wechselte später in die Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition. Auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verteilte Pallas weiter Flugblätter gegen das Regime und sammelte Geld für die Familien bereits verhafteter Widerständler.

#closedbutopen Ernst Walsken

Der Solinger Künstler Ernst Walsken war Mitglied der Linken Opposition (LO), in der sich die Anhänger Leo Trotzkis und andere Gegner Stalins sammelten. Ernst Walsken wurde 1937 im Strafgefangenenlager Esterwegen interniert, später im Lager Aschendorfer Moor. Während der Jahre im Emsland zeichnete er heimlich den harten Lageralltag, das Leiden und die Demütigungen der Häftlinge.

Wirklich erfolglos? Der Widerstand aus der Arbeiterbewegung im »Dritten Reich«

Vortrag von Prof. Dr. Michael Schneider, Dienstag, 19. Januar 2021, 19.00 Uhr, Web-Seminar per Zoom. So vielfältig wie »die« Arbeiterbewegung war der Widerstand aus ihren Reihen. Wie sahen die Handlungsbedingungen dieser Gruppen in der Vorkriegs- und in der Kriegszeit aus? Was waren die Motive, politischen Überzeugungen und Zielvorstellungen der unterschiedlichen Gruppen? Welche Aktionsmöglichkeiten hatten sie überhaupt? Und: Wie waren die Gruppen im Reich mit denen im Exil verbunden?

Virtueller Rundgang durch das ehemalige Zentrum der Arbeiterbewegung

Ihre Tage sind gezählt: Anfang Januar werden die Gebäude zwischen Neumarkt und Kölner Straße für den Neubau der Stadt-Sparkasse weichen müssen. Um die historische Bedeutung des ehemaligen Zentrums der Solinger Arbeiterbewegung rund um die Birkerstraße, Kölner Straße, Max-Leven-Gasse und Am Neumarkt aufzuzeigen und die Verbindungen zwischen Gewerkschaften, Genossenschaften, Parteien und Zeitungen des linken Spektrums darzustellen, die hier ihren Sitz hatten, wurde zusammen mit der Excit3D GmbH ein interaktiver 360°-Rundgang entwickelt.

#closedbutopen Karl Müller

Müller versuchte nach März 1933 mit anderen Solinger Sozialdemokraten die inzwischen verbotene SPD in der Illegalität aufrechtzuerhalten. Er und der spätere nordrhein-westfälische Wiederaufbauminister Ernst Gnoß standen in Kontakt mit der Exil-SPD (SOPADE) in Arnheim und Brüssel. 1935 floh Karl Müller in die Niederlande, später nach Brüssel und Antwerpen.

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