#closedbutopen Betty Pallas

Betty Pallas wurde 1910 in Solingen geboren. 1926 trat sie in den Deutschen Metallarbeiter-Verband ein, wechselte später in die Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition. Auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verteilte Pallas weiter Flugblätter gegen das Regime und sammelte Geld für die Familien bereits verhafteter Widerständler.

#closedbutopen Ernst Walsken

Der Solinger Künstler Ernst Walsken war Mitglied der Linken Opposition (LO), in der sich die Anhänger Leo Trotzkis und andere Gegner Stalins sammelten. Ernst Walsken wurde 1937 im Strafgefangenenlager Esterwegen interniert, später im Lager Aschendorfer Moor. Während der Jahre im Emsland zeichnete er heimlich den harten Lageralltag, das Leiden und die Demütigungen der Häftlinge.

Wirklich erfolglos? Der Widerstand aus der Arbeiterbewegung im »Dritten Reich«

Vortrag von Prof. Dr. Michael Schneider, Dienstag, 19. Januar 2021, 19.00 Uhr, Web-Seminar per Zoom. So vielfältig wie »die« Arbeiterbewegung war der Widerstand aus ihren Reihen. Wie sahen die Handlungsbedingungen dieser Gruppen in der Vorkriegs- und in der Kriegszeit aus? Was waren die Motive, politischen Überzeugungen und Zielvorstellungen der unterschiedlichen Gruppen? Welche Aktionsmöglichkeiten hatten sie überhaupt? Und: Wie waren die Gruppen im Reich mit denen im Exil verbunden?

Virtueller Rundgang durch das ehemalige Zentrum der Arbeiterbewegung

Ihre Tage sind gezählt: Anfang Januar werden die Gebäude zwischen Neumarkt und Kölner Straße für den Neubau der Stadt-Sparkasse weichen müssen. Um die historische Bedeutung des ehemaligen Zentrums der Solinger Arbeiterbewegung rund um die Birkerstraße, Kölner Straße, Max-Leven-Gasse und Am Neumarkt aufzuzeigen und die Verbindungen zwischen Gewerkschaften, Genossenschaften, Parteien und Zeitungen des linken Spektrums darzustellen, die hier ihren Sitz hatten, wurde zusammen mit der Excit3D GmbH ein interaktiver 360°-Rundgang entwickelt.

#closedbutopen Karl Müller

Müller versuchte nach März 1933 mit anderen Solinger Sozialdemokraten die inzwischen verbotene SPD in der Illegalität aufrechtzuerhalten. Er und der spätere nordrhein-westfälische Wiederaufbauminister Ernst Gnoß standen in Kontakt mit der Exil-SPD (SOPADE) in Arnheim und Brüssel. 1935 floh Karl Müller in die Niederlande, später nach Brüssel und Antwerpen.

#closedbutopen Heinrich Schroth

Heinrich Schroth war langjähriger Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiter-Jugend in Ohligs. Am 28. Februar 1933 kehrte Heinrich Schroth von einer sozialistischen Jugend-Tagung in den Niederlanden zurück und wurde beim Grenzübertritt in Emmerich erstmals in „Schutzhaft“ genommen. Am 2. September 1933 lieferte man ihn ins KZ Kemna ein, wo er aufs Schwerste misshandelt wurde.

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