Kalender

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über bevorstehende Termine des Vereins und seiner Kooperationspartner.


Freitag, 25. SEPTEMBER 2026 um 14 Uhr

Stadtrundgang „Die Familie Coppel“

Treffpunkt Alexander-Coppel-Straße, Museum Plagiarius

Dietmar Gaida und Simone Sassin führen auf den Spuren der Familie Coppel durch Solingen. Der Rundgang erinnert an verschiedene Generationen der Industriellen-Familie und berichtet davon, wie es durch hartnäckiges Engagement gelang, ihr einen Ehrenplatz im Stadtgedächtnis zurückzugeben. Schüler und Schülerinnen der AG Jüdischer Friedhof der Alexander-Coppel-Gesamtschule unter Leitung von Simone Sassin stellen die Gräber der Familie vor und berichten vom Schüleraustausch mit der Partnerschule in Ness Ziona in Israel. Die Strecke beträgt knapp 4km.


Freitag, 9. OKTOBER 2026 um 18 Uhr

Lesung „Die Schreie am Rande der Stadt”

Ausstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7

Dr. Stefan Barz liest aus dem 2021 erschienenen Regionalkrimi, der in Wuppertal spielt und die Geschichte des Konzentrationslagers Kemna behandelt.


Sonntag, 11. OKTOBER 2026 um 11 Uhr

Führung über den jüdischen Friedhof

Jüdischer Friedhof am Estherweg

Hinweis: der ursprünglich für den 13. September geplante Termin wurde wegen der Rosch-Haschana-Feiertage auf den 11. Oktober verschoben!

Simone Sassin, die ehemalige Leiterin der AG Jüdischer Friedhof an der Alexander-Coppel-Gesamtschule, bietet zweimal jährlich öffentliche Führungen an. Sie dauern etwa eine Stunde und im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich selbständig die Gräber anzuschauen und Fragen zu stellen.

Männliche Besucher werden gebeten eine Kopfbedeckung zu tragen!

Treffpunkt ist jeweils um 11:00 Uhr am Friedhofstor Estherweg. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führung ist kostenlos. Um Spenden für die Arbeit der Schüler-AG Jüdischer Friedhof wird gebeten.


Donnerstag, 15. OKTOBER 2026 um 18 Uhr

Max Leven und andere Solinger Häftlinge der Kemna

Polizeipräsidium Wuppertal, Friedrich-Engels-Alle 228, 42285 Wuppertal

Armin Schulte und Daniela Tobias berichten über Solinger Häftlinge der Kemna und insbesondere das Schicksal von Max Leven, der bis Ende 1933 als politischer Gegner in dem Wuppertaler Konzentrationslager festgehalten wurde. Der Vortrag findet in Zusammenhang mit der Ausstellung „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ statt, die vom 11.9. bis 30.10.2026 im Rheinisch-Bergischen Zentrum für Polizeigeschichte im Polizeipräsidium Wuppertal gezeigt wird.


Mittwoch, 4. NOVEMBER 2026 um 18 Uhr

Der Bombenkrieg in Solingen

Ausstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7

Anlässlich des 82. Jahrestags des verheerenden Bombenangriffs auf die Solinger Innenstadt berichtet Stadtarchivar Ralf Rogge über die Chronologie der Ereignisse, Flugblatt-Kampagnen der Alliierten und den Lynchmord an alliierten Fliegern.


Sonntag, 13. DEZEMBER 2026 um 11 Uhr

Die Briefe der Familie Leven

Ausstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7

Anlässlich der Eröffnung des Max-Leven-Zentrums brachten Nachfahren von Heinz Leven Briefe mit nach Solingen, die Max und Emmy Leven und ihre Töchter Hannah und Anita zwischen 1933 und 1940 an den im Exil lebenden Sohn und Bruder Heinz Leven schickten. Armin Schulte und Daniela Tobias lesen aus dem Konvolut von über 100 Briefen.

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