Zweiter Änne Wagner-Preis verliehen

Im Juli 2026 wurde im Rahmen der Abiturfeier der Friedrich-Albert-Lange-Schule der Abiturient Anton Kerl ausgezeichnet. Nominiert hatte ihn Falko Kordt, der den Projektkurs Geschichte leitet, in dem sich Anton Kerl an der Weiterentwicklung der app-gestützten Stadtteilführung beteiligte. Das Führungskonzept, das sich primär an die 9.-Klässler der Gesamtschule richtet und inzwischen fest im Lehrplan verankert ist, wurde anlässlich des traditionellen Nachtwächterrundgangs des Walder Bürgervereins im Herbst 2025 einem breiten Publikum zugänglich gemacht. „Die Resonanz war so positiv, dass seitens des Bürgervereins eine Wiederholung der Aktion angeregt wurde“, freut sich Falko Kordt.

Stadtführung zur Familie Coppel

Freitag, 25. SEPTEMBER 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt an der Bahnhofstr. 11, Ecke Alexander-Coppel-Straße. Dietmar Gaida und Simone Sassin führen auf den Spuren der Familie Coppel durch Solingen. Der Rundgang erinnert an verschiedene Generationen der Industriellen-Familie, ihr soziales und politisches Engagement in Solingen und die Verfolgung unter den Nationalsozialisten. Er berichtet davon, wie es durch hartnäckiges Engagement gelang, der Familie einen Ehrenplatz im Stadtgedächtnis zurückzugeben.

Lesung „Die Schreie am Rande der Stadt“

Freitag, 9. Oktober 2026 um 18 UhrAusstellung Max-Leven-Gasse 7, 42651 Solingen Wenn die Erinnerungen geweckt werden … Stefan Barz‘ Wuppertal-Krimi entspricht nicht dem klassischen Klischee eines Regionalkrimis. Neben der wie stets fesselnden Krimi-Unterhaltungrückt er ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte in unheimliche Nähe. Im Frühling des Jahres 1993 findet der Journalist Martin Tesche bei der Auflösung […]

Der Nachlass von Ruth Kupperschlag

Daniela Tobias berichtet am Mittwoch, 3. Juni 2026 um 18 Uhr in der Ausstellung des Max-Leven-Zentrums an der Max-Leven-Gasse 7 über einen besonderen Quellenfund und die Geschichte der Familie Kupperschlag. Für das Ehepaar Anna und Josef Kupperschlag wurden 2007 Stolpersteine an der Klemens-Horn-Straße 15 verlegt. Sie mussten im März 1939 die Leitung des jüdischen Altersheims […]

Online-Vortrag zum Zdolbuniv-Museum und Fritz Gräbe am 28. April 2026

Dienstag, 28. APRIL 2026 um 18 Uhr Oleksandr Chyzhevskyi, der Leiter des Heimatmuseums Zdolbuniv (Ukraine) berichtet von der Entwicklung und der Arbeit des Kultur- und Erinnerungsortes im Gebäude eines ehemaligen NKWD-Gefängnisses aus der Sowjet-Zeit unter den aktuellen Bedingungen des Krieges sowie von einem geplanten Kooperationsprojekt mit dem Max-Leven-Zentrum zu Fritz Gräbe und zur jüdischen Geschichte der Region. […]

Infotafeln erinnern an Deportation der Solinger Sinti

Am Dienstag, 3. März 2026 fand das jährliche Gedenken für die vor 83 Jahren am 3. März 1943 nach Auschwitz deportierten und größtenteils ermordeten Solinger Sinti statt. Unter ihnen waren 29 Kinder unter 14 Jahren. An der Korkenziehertrasse oberhalb der Potshauser Straße, wo die Familien während der NS-Zeit zwangsweise in Baracken leben mussten, erinnert seit […]

Krimi-Lesung im Max-Leven-Zentrum

Lilian Muscutt liest am Sonntag, 7. Dezember 2025, 14 Uhr aus ihrem aktuellen Roman „Wupperschatten“. Auf das Publikum warten Spannung, Zeitgeschichte und gute Unterhaltung. Gemeinsam machen wir in einem verfallenen Kotten an der Wupper eine unheimliche Entdeckung und begeben uns lauschend auf „Spurensuche“ an Solinger Schauplätzen. Zwischen den Kapiteln verrät die Solinger Autorin interessante Hintergründe zu ihrem dritten Roman, ihren Recherchen und ihren Erfahrungen als Selbstverlegerin.

Historische Bodenfliesen aus der „Bergischen Arbeiterstimme“

Über diese Fliesen sind die Redakteure und Mitarbeiter*innen der „Bergischen Arbeiterstimme“ – auch Max Leven, Änne Wagner und Richard Sorge – auf dem Weg in ihre Büros gelaufen. Ein Teil der Fliesen, der kleinere Beschädigungen aufweist, wird zur Unterstützung der Arbeit des Max-Leven-Zentrums vom Verein verkauft. 66 Fliesen können mit Urkunde und handgefertigten Rahmen aus dem Atelier Rahmenkunst von Michael Boeck zu einem Startpreis von 200 Euro erworben werden. Verkauf Mittwochs von 15 bis 18.30 Uhr und Samstags von 11 bis 14 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

Exkursion in die Gedenkstätte Esterwegen

Der Verein bietet am 2. November eine begleitete Exkursion in die Gedenkstätte Esterwegen an, die an das Konzentrationslager und die Straflager im Emsland erinnert, in denen auch der Solinger Künstler und Widerstandskämpfer Ernst Walsken zwei Jahre lang inhaftiert war.

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