#closedbutopen Karl Müller

Müller versuchte nach März 1933 mit anderen Solinger Sozialdemokraten die inzwischen verbotene SPD in der Illegalität aufrechtzuerhalten. Er und der spätere nordrhein-westfälische Wiederaufbauminister Ernst Gnoß standen in Kontakt mit der Exil-SPD (SOPADE) in Arnheim und Brüssel. 1935 floh Karl Müller in die Niederlande, später nach Brüssel und Antwerpen.

#closedbutopen Novemberpogrom

Die 1872 an der Malteserstraße eingeweihte Synagoge war gegen Mitternacht das erste Ziel eines SA-Trupps von 20-30 Mann unter Führung des Obersturmbannführers Alex Katerndahl. Das Gotteshaus wurde geplündert und in Brand gesteckt. Die Feuerwehr schützte lediglich die benachbarten Häuser vor einem Übergreifen der Flammen. Auch die Polizei schritt nicht ein.

Gedenken an Novemberpogrom

Das jährliche Gedenken an die Novemberpogrome von 1938 kann in diesem Jahr aufgrund der hohen Infektionszahlen mit Covid-19 leider nicht wie gewohnt stattfinden. Die Stadt teilte mit, dass die Veranstaltung am ehemaligen Standort der Synagoge unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten wird, die Redebeiträge von Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Superintendentin Dr. Ilka Werner (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen), Leonid […]

#closedbutopen Morde an alliierten Fliegern

Tatort Potsdamer Straße Bei einem Angriff auf Düsseldorf war am 2. November 1944 in Solingen ein alliierter Flieger abgestürzt. Drei Besatzungsmitglieder starben bei dem Crash, die vier Überlebenden – drei Kanadier und ein Brite – wurden festgenommen und im Polizeigefängnis im Stadthaus inhaftiert. Am 5. November, nach dem zweiten Großangriff auf Solingen, sollten die Gefangenen […]

#closedbutopen Dr. Emil Kronenberg

Dr. Emil Kronenberg war ein angesehener Solinger Mediziner. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberstabsarzt an der Westfront. 1933 musste er alle Ehrenämter aufgeben. Seine Kassenpraxis wurde eingeschränkt, 1938 verlor er die Approbation. Die berufliche Ausgrenzung war mit persönlichen Demütigungen verbunden, besonders das seit 1941 obligatorische Tragen des stigmatisierenden Davidsterns.

Vortrag Dr. Ulrike Schrader über Antisemitismus in der Schullektüre

8. Dezember 2020 um 19 Uhr. Das Jugendbuch „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter erschien im Jahr 1961 und thematisiert die nationalsozialistische Judenverfolgung. Im Jahr 2020 erschien es in der 69. Auflage, denn es wird seit Jahrzehnten im Deutschunterricht als Klassenlektüre gelesen. Nur: Schon 1980 (also vor 40 Jahren) wurde das Buch von Kinder- und Jugendbuchexperten scharf und gut begründet kritisiert.

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