#closedbutopen Änne Wagner

Änne Wagner, geb. Eckmann wurde am 16. April 1904 in Widdert geboren. Sie war verheiratet und hatte eine Tochter. In den 1980er Jahren begann sie in Zusammenarbeit mit Archivar Ralf Rogge ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Sie blätterte darin fast ein halbes Jahrhundert ihrer persönlichen Alltagserinnerungen vor dem Hintergrund sozialer und politischer Ausnahmezustände auf: von ihrer Kindheit und Jugend im „roten“ Widdert, über ihren beruflichen und politischen Werdegang in der KPD, der KPO und als Mitarbeiterin der „Bergischen Arbeiterstimme“ bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs.

Analoge und digitale Arbeiten

Letzten Dienstag haben wir endlich die 63 Ausstellungstafeln aus der Druckerei in Düsseldorf abgeholt und ins Zentrum für verfolgte Künste gebracht, wo sie bis nächstes Frühjahr eingelagert bleiben. Zu schade, dass wir sie gleich wieder verpacken mussten…   Am Donnerstag waren wir mit Werner und Ben Koch von Excit3D und ihrer Kamera rund um die […]

Podcast zu Max Leven

Genau wie wir hatte das Zentrum für verfolgte Künste coronabedingt Ende März begonnen ein wöchentliches digitales Format zu entwickeln, um mit seinem Publikum in Kontakt zu bleiben. Wir freuen uns, dass wir jetzt die Gelegenheit hatten für die Podcast-Serie „Aus der Isolation“ einen Beitrag zu Max Leven beizusteuern. Darin geht es vor allem um seine […]

#closedbutopen Wahlergebnisse bis 1933

1930 wurde der Solinger Kommunist Hermann Weber mit den Stimmen von SPD und Kommunistische Partei-Opposition (KPO) zum ersten kommunistischen Oberbürgermeister einer Großstadt gewählt. Das Amt konnte er aber nicht antreten, weil das SPD-geführte Preußische Staatsministerium die Ernennung nicht bestätigte. Weber hatte es abgelehnt, den Eid auf die Verfassung abzulegen.

„… und laut zu sagen: Nein.“ – Résumé statt Eröffnung

Es hätte der feierliche offizielle Start der Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum Solingen werden sollen: für den 7. Mai 2020 war die Eröffnung der Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ im Zentrum für verfolgte Künste geplant. 63 Tafeln, fünf Medienstelen und verschiedene Ausstellungs-Objekte sollten über lokale Formen, Strategien und Bedingungen des Widerstands gegen das NS-System […]

#closedbutopen Albert Tobias

Der Textilkaufmann Albert Tobias wurde am 21. Mai 1891 in Heimbach-Weis bei Neuwied geboren und eröffnete 1919 ein Herrenbekleidungsgeschäft in Solingen-Wald. Im Oktober 1941 wurde er ins Getto von Lodz deportiert und am 5. Mai 1942 in Kulmhof ermordet. Er war geschieden und hatte zwei Söhne.

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