Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über bevorstehende Termine des Vereins und seiner Kooperationspartner.
Donnerstag, 15. OKTOBER 2026 um 18 Uhr
Vortrag: „Solinger Häftlinge im KZ Kemna – Wer war Max Leven?“
Polizeipräsidium Wuppertal, Friedrich-Engels-Alle 228, 42285 Wuppertal
Armin Schulte und Daniela Tobias berichten über Solinger Häftlinge der Kemna und insbesondere das Schicksal von Max Leven, der bis Ende 1933 als politischer Gegner in dem Wuppertaler Konzentrationslager festgehalten wurde. Der Vortrag findet in Zusammenhang mit der Ausstellung „Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ statt, die vom 11.9. bis 30.10.2026 im Rheinisch-Bergischen Zentrum für Polizeigeschichte im Polizeipräsidium Wuppertal gezeigt wird.
Freitag, 30. OKTOBER 2026 um 18:30 Uhr
Filmabend „Lebensmotto: Frieden und Antifaschismus“

Ausstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7
Die VVN BdA Solingen lädt zu einem Filmabend über Ulli und Traute Sander ein. Ulrich Sander, 1941 in Hamburg geboren, ist Journalist und Buchautor und war von 2005 bis 2020 Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Zusammen mit seiner Frau Traute setzte er sich für die Aufarbeitung der NS-Verbrechen an den Kindern vom Bullenhuser Damm in Hamburg ein, engagierte sich bei den Ostermärschen, arbeitete zu Zwangsarbeit, Kriegsendverbrechen und militaristischer Traditionspflege. In dem 70minütigen Dokumentarfilm sind auch Interviewausschnitte mit Beate Klarsfeld und Günter Grass zu sehen.
Der Eintritt ist frei. Aus Platzgründen ist eine Anmeldung erforderlich: info@max-leven-zentrum.de
Mittwoch, 4. NOVEMBER 2026 um 18 Uhr

Vortrag „Der Bombenkrieg in Solingen“
Ausstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7
Anlässlich des 82. Jahrestags des verheerenden Bombenangriffs auf die Solinger Innenstadt berichtet Stadtarchivar Ralf Rogge über die Chronologie der Ereignisse, Flugblatt-Kampagnen der Alliierten und den Lynchmord an alliierten Fliegern. Der Eintritt ist frei.
Bereits 1940 war Solingen Ziel von Bombenangriffen der Alliierten. 1941 wurden zehn Angriffe gezählt, 1942 drei Angriffe, 1943 stiegen die Angriffe auf 13. Beim Doppelangriff auf Solingen am 4. und 5. November 1944 starben bis zu 1.900 Menschen. Darunter waren mindestens 111 ausländische Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene und insgesamt fünf gefangene alliierte Flieger aus Kanada, Großbritannien und Frankreich, die gelyncht wurden.
Sonntag, 13. DEZEMBER 2026 um 11 Uhr

Die Briefe der Familie Leven
Ausstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7
Anlässlich der Eröffnung des Max-Leven-Zentrums brachten Nachfahren von Heinz Leven Briefe mit nach Solingen, die Max und Emmy Leven und ihre Töchter Hannah und Anita zwischen 1933 und 1940 an den im Exil lebenden Sohn und Bruder Heinz Leven schickten. Armin Schulte und Daniela Tobias lesen aus dem Konvolut von über 100 Briefen.
