Mittwoch, 4. NOVEMBER 2026 um 18 Uhr
Ausstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7
Anlässlich des 82. Jahrestags des verheerenden Bombenangriffs auf die Solinger Innenstadt berichtet Stadtarchivar Ralf Rogge über die Chronologie der Ereignisse, Flugblatt-Kampagnen der Alliierten und den Lynchmord an alliierten Fliegern.
Bereits 1940 war Solingen Ziel von Bombenangriffen der Alliierten. Es gab sieben Angriffe mit einem Toten und acht Verletzten. 1941 wurden zehn Angriffe mit einem Toten und sechs Verletzten gezählt. Im Jahr 1942 kam es bei drei Angriffen zu sechs Verletzten. 1943 stiegen die zivilen Verluste bei 13 Angriffen auf 63 Tote und 155 Verletzte.
Beim Doppelangriff auf Solingen am 4. und 5. November 1944 starben bis zu 1.900 Menschen. Darunter waren mindestens 111 ausländische Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene und insgesamt fünf gefangene alliierte Flieger aus Kanada, Großbritannien und Frankreich, die gelyncht wurden.
Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist ab 17 Uhr geöffnet.

