#closedbutopen Paul Claasen

Nach dem Reichstagsbrand organisierte Paul Claasen zusammen mit den Solinger KPD-Funktionären Ernst Bertram und Wilhelm Reeks den Wiederaufbau illegaler Gewerkschaftsgruppen im Raum Wuppertal. Nach ersten Festnahmen in seiner Umgebung floh er nach Oberhausen und Duisburg, wurde aber am 16. Mai 1935 in Sterkrade durch die Gestapo verhaftet.

#closedbutopen Hermann Richarz

Hermann Richarz kam 1933 nach dem Theologiestudium und der Priesterweihe als junger Kaplan nach Solingen in die Pfarrei St. Josef Krahenhöhe. Dort geriet er spätestens seit September 1933 in Konflikte mit einigen NS-Lehrern. Von diesem Zeitpunkt an bis März 1935 datiert umfangreiches Aktenmaterial, das die Vorwürfe gegen den Kaplan belegt.

WDR Lokalzeit zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 2021 brachte die WDR Lokalzeit Bergisches Land einen Beitrag zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Der Einspielfilm zeigte die Erinnerungsarbeit der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall in Remscheid am Beispiel des in Remscheid geborenen Gad Frank aus Israel. Als Studiogast war Daniela Tobias als Vorsitzende des Vereins Max-Leven-Zentrum Solingen eingeladen worden. Dabei […]

#weremember Cilly Rosenbaum

An der Düsseldorfer Str. 46 liegen seit 2006 zwei Stolpersteine für Abraham und Lia Rosenbaum, einen hier ansässigen Schuhhändler und seine Tochter. Was aus Abrahams Frau Cilly Rosenbaum geworden ist, war bis zuletzt unbekannt, ob sie überlebt hatte oder an einem unbekannten Ort ums Leben gekommen war. In der Vorbereitung zu dem Vortrag „Von Ohligs […]

#closedbutopen Zerschlagung des Widerstands

Vor den Strafsenaten des OLG wurden 1933-1945 insgesamt 272 Solingerinnen und Solinger in 63 Hochverratsverfahren angeklagt. Davon richteten sich allein 59 gegen Mitglieder der KPD und ihrer Nebenorganisationen. Darüber hinaus wurden Solinger in ausgewählten Fällen vom Volksgerichtshof verurteilt. Nach der Zerschlagung des politischen Widerstandes verlagerte sich die Repression auf Anklagen wegen sogenannter Heimtücke oder verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen, die vor den Sondergerichten verhandelt wurden.

#closedbutopen Sally, Rosa und Bella Tabak

Als in der Nacht vom 9. auf den 10. November die NS-Schergen die Wohnung der Familie Tabak an der Johannisstraße überfielen, war Sally Tabak allein mit Tochter Bella und dem Kindermädchen Betty Reis. Er wurde auf die Straße geprügelt und halb tot geschlagen. Später brachten Polizisten ihn ins Stadtgefängnis und nahmen die siebenjährige Bella mit, die sich nicht von ihrem Vater trennen wollte.

Verkehrsplanung Max-Leven-Gasse

Der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. verfolgt mit Interesse die Debatte um die Verkehrsführung rund um den Neumarkt. Auch die Max-Leven-Gasse, an der die Bildungs- und Gedenkstätte 2023 entstehen soll, ist von den anstehenden Neu-Planungen betroffen. Als Unterstützerinnen und Unterstützer der künftigen Bildungs- und Gedenkstätte betrachten wir Planungsvorschläge mit großen Sorgen, die die Max-Leven-Gasse erstmals mit […]

Von Ohligs nach Auschwitz

Der 27. Januar ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Gedenkveranstaltung des Evangelischen Kirchenkreises findet in diesem Jahr online statt: Daniela Tobias vom „Max-Leven-Zentrum Solingen“ erinnert an den NS-Terror gegen Händler*innen von der Düsseldorfer Straße. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts waren die jüdischen Händlerinnen und Händler an der Düsseldorfer Straße fester Bestandteil des […]

#closedbutopen Ernst Walsken

Der Solinger Künstler Ernst Walsken war Mitglied der Linken Opposition (LO), in der sich die Anhänger Leo Trotzkis und andere Gegner Stalins sammelten. Ernst Walsken wurde 1937 im Strafgefangenenlager Esterwegen interniert, später im Lager Aschendorfer Moor. Während der Jahre im Emsland zeichnete er heimlich den harten Lageralltag, das Leiden und die Demütigungen der Häftlinge.

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