#closedbutopen Mahnmalhaus

Am 7. September 1950, fünf Jahre nach Kriegsende, wurde gegenüber dem Ohligser Rathaus ein Wohnhaus für die Hinterbliebenen der NS-Verfolgten eingeweiht. Eine von der Bildhauerin Lies Ketterer gestaltete Gedenktafel erinnert als Mahnmal an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Außerdem wurde eine Urkunde in das Fundament eingemauert. Darin sind die 79 damals bekannten Ermordeten benannt.

#closedbutopen Zwangsarbeit

Erste ausländische Zivilarbeiter in Solingen waren noch vor Kriegsbeginn Tschechen und Slowaken. Seit April 1940 kamen zunächst weitere Tschechen und Polen, dann Niederländer und Belgier in die Klingenstadt. Nach dem Frankreichfeldzug wurden ab August 1940 französische Kriegsgefangene beschäftigt. Seit Oktober 1941 setzte man zusätzlich einige wenige sowjetische Kriegsgefangene ein, dann folgte der massenhafte Einsatz sowjetischer Zivilarbeiter, die in der Folge zur stärksten Gruppe überhaupt wurden. In Solingen stammten sie vor allem aus der südlichen Ukraine. Die ersten Italiener gelangten…

#closedbutopen Deutsche Christen und die Walder Notkirche

In Wald war Pfarrer Alfred Thieme seit 1927 in der ersten Pfarrstelle tätig. Er schloss sich früh den „Deutschen Christen“ an, die die totalitäre Staatsidee des Nationalsozialismus unterstützten und eine rassistische, antisemitische und am Führerprinzip orientierte Lehre vertraten. Auf der Kreissynode im August 1933 wurde Thieme mit großer Mehrheit zum Superintendenten des Kirchenkreises gewählt.

#closedbutopen Spanienkämpfer

Mindestens 31 politische Aktivistinnen und Aktivisten aus Solingen flohen ins benachbarte Ausland. Elf Solinger emigrierten ab 1936 nach Spanien und kämpften dort im Bürgerkrieg auf republikanischer Seite. Willi Franz, Julius Kaupe, Willi Müller und Werner Reinhardt kamen in Spanien ums Leben. Der bekannteste Solinger Spanienkämpfer war Ernst Buschmann. Der gelernte Elektriker war bis 1933 in […]

#closedbutopen Zwangssterilisierungen

In den städtischen Krankenanstalten Solingen, dem Solinger Bethesda-Krankenhaus und anderen Krankenhäusern wurden Zwangssterilisierungen an über 800 Solinger Frauen, Männern und Jugendlichen durchgeführt. Der Katalog der Sterilisationsgründe umfasste neben „angeborenem Schwachsinn“ (der mit Abstand häufigsten Diagnose) und „Schizophrenie“ auch „erbliche Taubheit“ oder Epilepsie. 1936 kam „schwerer Alkoholismus“ hinzu.

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