Enkel erzählt von Carl Paul Rotthaus, Opfer der „Euthanasie“

Samstag, 7. Mai 2022 um 15.00 Uhr im Ratssaal des Zentrums für verfolgte Künste Ein Telegramm aus dem Jahr 1943 war für Dirk Rotthaus Ausgangspunkt für die Recherche über den „Euthanasie“-Mord an seinem Großvater Carl Paul Rotthaus, der in der Behindertenanstalt Ecksberg in Bayern verhungerte. Das Telegramm teilte seiner Mutter in Kurzform mit, dass der an […]

Stadtführungen zur jüdischen Geschichte 2022

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben“ sind drei Stadtrundgänge zur jüdischen Geschichte in Solingen entstanden. Auch in diesem Jahr möchten wir die Thementouren wieder als öffentliche Führungen anbieten. Den Auftakt machen am 29. April Armin Schulte und Daniela Tobias mit der Vorstellung ihres Buches „Jüdische Kaufleute in Ohligs“, das sich aus der Arbeit an dem Stadtrundgang entwickelt hat. Der Rundgang wird diesmal nur einige Stationen exemplarisch vertieft beleuchten und als Blick hinter die Kulissen auch auf die Recherche und die Entstehung des Buches eingehen.

Stadtrundgänge und Themenführungen 2022

Am 29. April 2022 starten wir unsere zweite Reihe mit öffentlichen Stadtrundgängen zur jüdischen Geschichte Solingens, die im Rahmen des Festjahres #2021JLID – 1700 Jahre jüdisches Leben entstanden sind. Am 8. Mai 2022 startet die zweite Reihe mit Themenführungen durch unsere Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ im Zentrum für verfolgte Künste.

Gedenken an die Opfer vom Wenzelnberg

Am 13. April 1945, an einem der letzten Kriegstage in Solingen, wurden am Wenzelnberg 71 Häftlinge von den Nationalsozialisten ermordet. Zum 77. Jahrestag findet in Erinnerung an die Opfer dieses Verbrechens am Sonntag, 24. April 2022, 11:00 Uhr eine Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg statt. Nach zwei Jahren stiller Kranzniederlegungen wegen der Corona-Pandemie richtet in diesem […]

Buch über die jüdischen Kaufleute in Ohligs

Im Bergischen Verlag ist jetzt das Buch „Jüdische Kaufleute in Ohligs“ von Armin Schulte und Daniela Tobias erschienen, herausgegeben vom Max-Leven-Zentrum Solingen/Stadtarchiv. Es verfolgt auf 188 Seiten die Entwicklung jüdischen Lebens in Ohligs anhand von elf Familiengeschichten entlang der Düsseldorfer Straße. Fotos, Geschäftsanzeigen, Familienanzeigen und persönliche Dokumente zeichnen ein lebendiges Bild des gesellschaftlichen und geschäftlichen […]

Den Sternenhimmel der Synagoge bestaunen

Wie genau der Sternenhimmel der Solinger Synagoge ausgesehen hat, wissen wir nicht, aber dass es einen gab, das wurde durch Zeitzeugen überliefert. Einen Blick in die Kuppel des 1938 zerstörten G’tteshauses kann man nun beim Besuch des virtuellen Modells werfen, das die Firma Excit3D GmbH für das Max-Leven-Zentrum in den letzten Monaten anhand von Bauplänen […]

150 Jahre Solinger Synagoge

Am 8. März 1872 weihte die jüdische Gemeinde Solingens ihre neu gebaute Synagoge ein. Es war ein Fest für die gesamte Stadt und ihre Bevölkerung. Aus der Festpredigt des Rabbiners Dr. Schwarz zitierte das Solinger Kreis-Intelligenzblatt: „daß in dem seit Jahrhunderten wegen seiner productiven Thätigkeit berühmten Solingen nie ein besserer Stahl geschmiedet worden sei, als der der brüderlichen Liebe unter allen […]

Was „Krieg in Europa“ bedeutet

„Krieg in Europa“ sollte eine schwarz-weiße Erinnerung sein. Jetzt verfolgen wir fassungslos, live und in Farbe, wie Russland die Ukraine militärisch angreift. Auf infame Weise hat Putin die Geschichte verdreht und instrumentalisiert, um einen Krieg gegen ein freies Land zu rechtfertigen und Völkerrecht zu brechen. Was „Krieg in Europa“ bedeutet können wir allerdings aus der Geschichte lernen, auch hier bei uns.

Die Kemna. Das bergische Konzentrationslager

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, 28. Januar 2022 um 19.30 Uhr. Der Abend führt in die Geschichte der Solinger Kemna-Häftlinge und des Konzentrationslagers ein und berichtet über erste Perspektiven, die mit dem Kauf des Geländes durch die evangelische Kirche in Wuppertal eröffnet werden.

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