#closedbutopen Morde an alliierten Fliegern

Tatort Potsdamer Straße Bei einem Angriff auf Düsseldorf war am 2. November 1944 in Solingen ein alliierter Flieger abgestürzt. Drei Besatzungsmitglieder starben bei dem Crash, die vier Überlebenden – drei Kanadier und ein Brite – wurden festgenommen und im Polizeigefängnis im Stadthaus inhaftiert. Am 5. November, nach dem zweiten Großangriff auf Solingen, sollten die Gefangenen […]

#closedbutopen Dr. Emil Kronenberg

Dr. Emil Kronenberg war ein angesehener Solinger Mediziner. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberstabsarzt an der Westfront. 1933 musste er alle Ehrenämter aufgeben. Seine Kassenpraxis wurde eingeschränkt, 1938 verlor er die Approbation. Die berufliche Ausgrenzung war mit persönlichen Demütigungen verbunden, besonders das seit 1941 obligatorische Tragen des stigmatisierenden Davidsterns.

#closedbutopen Kurt Tucholsky und das Nein

Der Titel unserer Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ über Solingen im Nationalsozialismus ist ein Zitat, ein Halbsatz, von Kurt Tucholsky. Er stammt aus dem Text „Die Verteidigung des Vaterlandes“, den er im Oktober 1921 unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel in der „Weltbühne“ veröffentlichte. Heute erscheint Tucholskys Text nicht mehr nur als Verarbeitung des gerade erlebten Krieges sondern mutet auch prophetisch an, zwölf Jahre vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten.

Bericht von der Mitgliederversammlung

Am 28. September trafen sich in der Lutherkirche 36 von zu diesem Zeitpunkt 90 Mitgliedern (inzwischen 93) des Vereins Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. Die Vorsitzende Daniela Tobias berichtete von den Aktivitäten im Gründungsjahr des Vereins: Vortrag Prof. Kenkmann Verschiebung der Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ Beitragsreihe #closedbutopen Druck der Ausstellungstafeln Vortrag Horst Sassin zu […]

#closedbutopen Heinrich Schroth

Heinrich Schroth war langjähriger Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiter-Jugend in Ohligs. Am 28. Februar 1933 kehrte Heinrich Schroth von einer sozialistischen Jugend-Tagung in den Niederlanden zurück und wurde beim Grenzübertritt in Emmerich erstmals in „Schutzhaft“ genommen. Am 2. September 1933 lieferte man ihn ins KZ Kemna ein, wo er aufs Schwerste misshandelt wurde.

#closedbutopen Dr. Alexander Coppel

Als der Jurist Dr. Alexander Coppel 1896 in die väterliche Stahlwarenfirma eintrat, bestand diese 75 Jahre. Sein gleichnamiger Großvater hatte sie gegründet, sein Vater, der Geheimrat Gustav Coppel, Ehrenbürger der Stadt Solingen, weitergeführt. Gustav Coppel hatte sich in hohem Maße ehrenamtlich engagiert als Stadtverordneter und Beigeordneter seiner Heimatstadt sowie als Vorsitzender des Vorstandes der Synagogengemeinde.

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