Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Sommer das Zdolbuniv-Museum als Projektpartner bei der Umsetzung eines internationalen Kunstprojekts unterstützen konnten. Das Goethe-Institut in der Ukraine hat die Entwicklung künstlerischer Interventionen zur Verfolgung, aber auch der Rettung von Jüdinnen und Juden in der Gegend um Zdolbuniv während des Zweiten Weltkriegs gefördert. Einer dieser Retter war […]
Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Wuppertal
Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und klare Sicht auf lauernde Gefahr! Wir schließen uns der Erklärung des Teams der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal an und verurteilen entschieden den Brandanschlag auf die Synagoge und die dauernde Gefahrenlage für die jüdische Gemeinde. „Dass man anderer Leute Häuser nicht anzündet, das lernt man nicht. Das weiß man,“ so […]
Filmabend „Lebensmotto: Frieden und Antifaschismus“
Freitag, 30. OKTOBER 2026 um 18:30 UhrAusstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7 Die VVN-BdA Solingen lädt zu einem Filmabend über Ulli und Traute Sander ein. Ulrich Sander, 1941 in Hamburg geboren, ist Journalist und Buchautor und war von 2005 bis 2020 Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Zusammen mit seiner Frau Traute setzte […]
Stadtführung zur Familie Coppel
Freitag, 25. SEPTEMBER 2026, 14.00 Uhr, Treffpunkt an der Bahnhofstr. 11, Ecke Alexander-Coppel-Straße. Dietmar Gaida und Simone Sassin führen auf den Spuren der Familie Coppel durch Solingen. Der Rundgang erinnert an verschiedene Generationen der Industriellen-Familie, ihr soziales und politisches Engagement in Solingen und die Verfolgung unter den Nationalsozialisten. Er berichtet davon, wie es durch hartnäckiges Engagement gelang, der Familie einen Ehrenplatz im Stadtgedächtnis zurückzugeben.
Lesung „Peter Gingold: Paris – Boulevard St. Martin No.11“
Dienstag, 15. SEPTEMBER 2026 um 18:30 UhrAusstellung Max-Leven-Zentrum, Max-Leven-Gasse 7Anmeldung unter info@max-leven-zentrum.de „Peter Gingold: Paris – Boulevard St. Martin No.11“ beschreibt das Leben eines jüdischen Antifaschisten und Kommunisten in der französischen Résistance und in der Bundesrepublik. Es lesen seine Tochter Alice Czyborra und sein Enkel Juri Czyborra. Im Kriegsjahr 1916 wurde Peter in eine jüdische […]
Zweiter Änne Wagner-Preis verliehen
Im Juli 2026 wurde im Rahmen der Abiturfeier der Friedrich-Albert-Lange-Schule der Abiturient Anton Kerl ausgezeichnet. Nominiert hatte ihn Falko Kordt, der den Projektkurs Geschichte leitet, in dem sich Anton Kerl an der Weiterentwicklung der app-gestützten Stadtteilführung beteiligte. Das Führungskonzept, das sich primär an die 9.-Klässler der Gesamtschule richtet und inzwischen fest im Lehrplan verankert ist, wurde anlässlich des traditionellen Nachtwächterrundgangs des Walder Bürgervereins im Herbst 2025 einem breiten Publikum zugänglich gemacht. „Die Resonanz war so positiv, dass seitens des Bürgervereins eine Wiederholung der Aktion angeregt wurde“, freut sich Falko Kordt.
Lesung „Die Schreie am Rande der Stadt“
Freitag, 9. Oktober 2026 um 18 UhrAusstellung Max-Leven-Gasse 7, 42651 SolingenAnmeldung unter info@max-leven-zentrum.de Wenn die Erinnerungen geweckt werden … Stefan Barz‘ Wuppertal-Krimi entspricht nicht dem klassischen Klischee eines Regionalkrimis. Neben der wie stets fesselnden Krimi-Unterhaltungrückt er ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte in unheimliche Nähe. Im Frühling des Jahres 1993 findet der Journalist Martin Tesche bei […]
Der Nachlass von Ruth Kupperschlag
Daniela Tobias berichtet am Mittwoch, 3. Juni 2026 um 18 Uhr in der Ausstellung des Max-Leven-Zentrums an der Max-Leven-Gasse 7 über einen besonderen Quellenfund und die Geschichte der Familie Kupperschlag. Für das Ehepaar Anna und Josef Kupperschlag wurden 2007 Stolpersteine an der Klemens-Horn-Straße 15 verlegt. Sie mussten im März 1939 die Leitung des jüdischen Altersheims […]
Online-Vortrag zum Zdolbuniv-Museum und Fritz Gräbe am 28. April 2026
Dienstag, 28. APRIL 2026 um 18 Uhr Oleksandr Chyzhevskyi, der Leiter des Heimatmuseums Zdolbuniv (Ukraine) berichtet von der Entwicklung und der Arbeit des Kultur- und Erinnerungsortes im Gebäude eines ehemaligen NKWD-Gefängnisses aus der Sowjet-Zeit unter den aktuellen Bedingungen des Krieges sowie von einem geplanten Kooperationsprojekt mit dem Max-Leven-Zentrum zu Fritz Gräbe und zur jüdischen Geschichte der Region. […]
