Bericht von der Mitgliederversammlung

Am 28. September trafen sich in der Lutherkirche 36 von zu diesem Zeitpunkt 90 Mitgliedern (inzwischen 93) des Vereins Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. Die Vorsitzende Daniela Tobias berichtete von den Aktivitäten im Gründungsjahr des Vereins: Vortrag Prof. Kenkmann Verschiebung der Ausstellung „… und laut zu sagen: Nein.“ Beitragsreihe #closedbutopen Druck der Ausstellungstafeln Vortrag Horst Sassin zu […]

#closedbutopen Heinrich Schroth

Heinrich Schroth war langjähriger Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiter-Jugend in Ohligs. Am 28. Februar 1933 kehrte Heinrich Schroth von einer sozialistischen Jugend-Tagung in den Niederlanden zurück und wurde beim Grenzübertritt in Emmerich erstmals in „Schutzhaft“ genommen. Am 2. September 1933 lieferte man ihn ins KZ Kemna ein, wo er aufs Schwerste misshandelt wurde.

#closedbutopen Dr. Alexander Coppel

Als der Jurist Dr. Alexander Coppel 1896 in die väterliche Stahlwarenfirma eintrat, bestand diese 75 Jahre. Sein gleichnamiger Großvater hatte sie gegründet, sein Vater, der Geheimrat Gustav Coppel, Ehrenbürger der Stadt Solingen, weitergeführt. Gustav Coppel hatte sich in hohem Maße ehrenamtlich engagiert als Stadtverordneter und Beigeordneter seiner Heimatstadt sowie als Vorsitzender des Vorstandes der Synagogengemeinde.

#closedbutopen Nürnberger Rassegesetze

Das „Blutschutzgesetz“ und das Reichsbürgergesetz bildeten die Nürnberger Rassengesetze, die am 15. September 1935 beschlossen wurden. Sie waren die juristische Grundlage dafür, bestimmte Gruppen als nicht mehr „deutschblütig“ zu definieren und ihnen so staatsbürgerliche Rechte abzusprechen. Der Umgang mit sogenannten „Mischehen“ und „Halbjuden“ war für den NS-Apparat allerdings von Beginn an ein heikles Thema, betraf er doch auch zahlreiche familiär verbundene „Arier“, die die neuen Vorschriften keinesfalls ohne Widerspruch hinnahmen, sondern sich für ihre Verwandten einsetzten.

#closedbutopen Mahnmalhaus

Am 7. September 1950, fünf Jahre nach Kriegsende, wurde gegenüber dem Ohligser Rathaus ein Wohnhaus für die Hinterbliebenen der NS-Verfolgten eingeweiht. Eine von der Bildhauerin Lies Ketterer gestaltete Gedenktafel erinnert als Mahnmal an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Außerdem wurde eine Urkunde in das Fundament eingemauert. Darin sind die 79 damals bekannten Ermordeten benannt.

#closedbutopen Zwangsarbeit

Erste ausländische Zivilarbeiter in Solingen waren noch vor Kriegsbeginn Tschechen und Slowaken. Seit April 1940 kamen zunächst weitere Tschechen und Polen, dann Niederländer und Belgier in die Klingenstadt. Nach dem Frankreichfeldzug wurden ab August 1940 französische Kriegsgefangene beschäftigt. Seit Oktober 1941 setzte man zusätzlich einige wenige sowjetische Kriegsgefangene ein, dann folgte der massenhafte Einsatz sowjetischer Zivilarbeiter, die in der Folge zur stärksten Gruppe überhaupt wurden. In Solingen stammten sie vor allem aus der südlichen Ukraine. Die ersten Italiener gelangten…

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